Violin-Förderwettbewerb 2003
Am Samstag, dem 21. Juni 2003, fand der 1. Violinwettbewerb der Ostdeutschen Sparkassenstiftung für die Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, den Freistaat Sachsen und das Land Sachsen-Anhalt in der Landesmusikakademie Sachsen-Anhalt, Kloster Michaelstein (Blankenburg/Harz), statt. Alle vier Preisträger erhielten Meisterviolinen und -bögen aus dem Musikinstrumentenfonds der Stiftung, die eigens für diesen Zweck im Auftrag der Stiftung bei ostdeutschen Geigenbauern und Bogenmachern angefertigt wurden.
1. Preis: Karl Heinrich Niebuhr, Markkleeberg
2. Preis: Katrin Mielke, Langenbogen
2. Preis: Karoline Schulze, Dessau
3. Preis: Julia Hoffmann, Darlingerode
Karl Heinrich Niebuhr (*1985) kommt aus der Nachwuchsförderklasse der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn-Bartholdy Leipzig. Er erhält aus dem Musikinstrumentenfonds der Ostdeutschen Sparkassenstiftung eine Violine von Jörg Wunderlich, Markneukirchen, und einen Bogen von C. Jochen Schmidt, Dresden.
Katrin Mielke (*1986) besucht die 10. Klasse des Musikzweiges der Latina August Hermann Francke, Halle. Sie spielt künftig eine Violine von Ekkehard Friebe, Leipzig, mit einem preisgekrönten Meisterbogen von Kerstin Hoffmann, Magdeburg.
Karoline Schulze (*1985) ist Schülerin der Musikschule Dessau. Sie wünschte sich die für den Musikinstrumentenfonds der Ostdeutschen Sparkassenstiftung von Markus Opitz, Potsdam, gebaute Violine und wird sie mit einem Bogen von Günter A. Paulus, Markneukirchen, spielen.
Julia Hoffmann(*1988) kommt von der Kreismusikschule Wernigerode, wo sie in die studienvorbereitende Ausbildung aufgenommen wurde. Ihre Wahl fiel auf die 2001 für den Musikinstrumentenfonds gebaute Violine von Klaus Schlegel, Erlbach/Vogtland, die sie künftig mit einem Bogen von Bernd Dölling, Wernitzgrün, spielen wird.
Die "Junge Europa-Philharmonie e. V." Hundisburg hat die Preisträger jetzt als Mitglieder aufgenommen und gibt ihnen dazu die Möglichkeit, im Rahmen ihres diesjährigen Programms in einem Konzert aufzutreten. Der Träger des ersten Preises kann sich darüber hinaus noch im kommenden Jahr mit einem Soloabend bei der Philharmonie präsentieren.
