Projekte:
Mittelalterliche Deckenmalerei in der Stadtkirche St. Peter und Paul in Teterow
Ostdeutsche Sparkassenstiftung und OstseeSparkasse Rostock übergeben restaurierte mittelalterliche Deckenmalerei in der Stadtkirche St. Peter und Paul in Teterow
Am 14. Januar 2010 übergaben Claus Friedrich Holtmann, Vorstandsvorsitzender der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit Frank Berg, Vorstandsvorsitzender der OstseeSparkasse Rostock, in Anwesenheit der Landesdenkmalpflege die restaurierten Gewölbemalereien in der Stadtkirche St. Peter und Paul an Gemeinde und Förderkreis der Kirche.
Nach gut zweieinhalb Jahren haben die Restaurierungsarbeiten an den herausragenden mittelalterlichen Malereien ihren Abschluss gefunden. "Die aufwändigen Verfahren und die hervorragende wissenschaftliche Begleitung des Projektes haben sich gelohnt", so Claus Friedrich Holtmann bei der Besichtigung der Gewölbemalerei. "Wir freuen uns, dass diese herausragende Arbeit mit unserer Hilfe für Gemeinde und Gäste wiedergewonnen wurde."
v.l.n.r.: Hartmut Milkereit (Vorsitzender, Förderkreis St. Peter-Paul's Kirche Teterow e. V.), Detlef Krohn (Restaurator),
Dr. Reinhard Dettmann (Bürgermeister, Teterow), Pastor Dietmar Cassel, Frank Berg (Vorsitzender des Vorstands, OstseeSparkasse Rostock), Ewa Prync-Pommerencke (Landeskonservatorin, Landesamt für Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern), Claus Friedrich Holtmann (Vorsitzender des Vorstands, Ostdeutsche Sparkassenstiftung)
Der Bau der St. Peter-Paulskirche wurde schon um 1215 begonnen. Die Ausmalung der Gewölbe als "Secco-Malerei" erfolgte nach Fertigstellung um 1350. Sie zeigt Szenen aus dem Alten und Neuen Testament, im Altarraum ringförmig angeordnet und in der Darstellung Christi als Weltenherrscher gipfelnd. Die Malereien waren mit Beginn der Reformation mit Kalk übertüncht, Ende des 19. Jahrhunderts wiederentdeckt und übermalt worden. Erst im Jahr 2001 rückten die Darstellungen in das Bewusstsein der Öffentlichkeit, als im Rahmen einer Diplomarbeit deren mögliche Restaurierung untersucht wurde. Zuvor hatte der Förderkreis Kontakt zur Fachhochschule in Potsdam aufgenommen, auf die besondere Malerei hingewiesen und eine Voruntersuchung angeregt.
Die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Förderverein und Landesdenkmalamt führten schließlich zur Restaurierung der Gewölbemalerei, bei der auf der Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse gearbeitet wurde.
