Aus den Depots zu den Menschen

Initiativpreis der Ostdeutschen Sparkassenstiftung 2017

Berlin, 30.01.2017. Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung lobt zum fünften Mal den Initiativpreis zur Förderung innovativer Konzepte im Brandenburger Museumswesen aus. Der Initiativpreis soll ein Impuls sein, mit dem die Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit den Sparkassen im Land Brandenburg einen aktiven und zukunftsweisenden Beitrag für die Entwicklung der brandenburgischen Kulturlandschaft leisten möchte.

BildUnter der Überschrift ''Aus den Depots zu den Menschen'' werden brandenburgische Museen aufgefordert, sich mit ideenreichen Projekten für innovative Sammlungserschließung um den Initiativpreis der Ostdeutschen Sparkassenstiftung zu bewerben.

Das Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro (davon mindestens 5.000 Euro für qualifizierte wissenschaftliche Nachwuchskräfte und deren Impulse) dient der Verwirklichung eines innovativen Konzepts, das ein Museum gemeinsam mit Partnern aus den Bereichen der Wissenschaft, Bildung, Kultur und des sozialen Engagements entwickelt hat.

Unter der Überschrift „Aus den Depots zu den Menschen“ werden brandenburgische Museen aufgefordert, sich mit ideenreichen Projekten für innovative Sammlungserschließung um den Initiativpreis der Ostdeutschen Sparkassenstiftung zu bewerben. Die Projekte sollen konkrete Wege der vertieften Erschließung und benutzerfreundlichen Veröffentlichung von Sammlungsbeständen aufzeigen, die sich sowohl auf die reale als auch auf die digitale Welt beziehen. Im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Ehrenamt angesiedelt, sollen sie Kooperationspartner möglichst aus beiden Feldern einbeziehen. Dabei sind insbesondere solche Ansätze zu berücksichtigen, die die Grenzen zwischen dem geschlossenen Museumsdepot und der öffentlichen Ausstellung durchlässiger machen.

Für den Preis können sich kommunale und vereinsgetragene Museen im Land Brandenburg bewerben. Die Größe eines Museums ist hierbei nicht maßgebend. Gerade auch kleinere und mittlere Museen werden ermutigt, sich zu bewerben. Bewerbungsschluss ist der 15. September 2017. Die Entscheidung wird im vierten Quartal 2017 durch eine von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung berufene Expertenjury gefällt.

Bewerbungen werden im Auftrag der Ostdeutschen Sparkassenstiftung durch den Museumsverband des Landes Brandenburg e. V. (Am Bassin 3, 14467 Potsdam, Tel. 0331 232 79 11, Fax: 0331 232 79 20, info(at)museen-brandenburg.de) entgegengenommen und an die Ostdeutsche Sparkassenstiftung weitergeleitet.

Die bisherigen Preisträger sind das Industriemuseum Brandenburg, das Ofen- und Keramikmuseum Velten, das Museum im Dominikanerkloster Prenzlau und das Museum Kloster Stift zum Heiligengrabe.

„Bewahren. Stärken. Begeistern“ So könnte der Auftrag gelautet haben, mit dem die Ostdeutsche Sparkassenstiftung 1996 die kulturelle Bühne betrat: als Kulturstiftung und Gemeinschaftswerk aller Mitgliedsparkassen des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, und Sachsen-Anhalt.

Über 1.900 Projekte wurden bisher zusammen mit den heute 45 OSV-Sparkassen gefördert, begleitet und selbst realisiert. Dafür standen rund 80 Millionen Euro aus den Vermögenserträgen, dem überörtlichen Zweckertrag des PS-Lotterie-Sparens sowie den projektbezogenen Zusatzspenden der Sparkassen und ihrer Verbundunternehmen zur Verfügung. Davon wurde allein im Land Brandenburg für 488 Projekte eine Gesamtsumme von mehr als 17,5 Millionen Euro bereitgestellt.

Die Sparkassenorganisation unterstreicht damit ihre Rolle als größter nichtstaatlicher Kulturförderer in Deutschland. 

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