Max Baur Ausstellung in Potsdam eröffnet

"Potsdam, ein Paradies für meine Kamera."

Potsdam, 12.04.2018. Feierlich wurde die Sonderausstellung „Potsdam, ein Paradies für meine Kamera. Max Baur. Fotografie“ im Potsdam Museum mit Patricia Werner von der Geschäftsführung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und Dr. Jutta Götzmann, Direktorin des Potsdam Museums, eröffnet.

BildStellten im März gemeinsam die Bilder von Max Baur für die Sonderausstellung im Potsdam Museum vor: Judith Granzow, Sammlungsleiterin im Potsdam Museum, Andrea Aulich, Marketingdirektorin der Mittelbrandenburgischen Sparkasse, Dr. Jutta Götzmann, Direktorin des Potsdam Museums, und Patricia Werner von der Geschäftsführung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung; Fotograf: Bernd Gartenschläger/MAZ

"Wer sich - im wahrsten Sinne - ein Bild von Potsdam im 20. Jahrhundert machen möchte, kommt an Max Baur nicht vorbei", so Patricia Werner bei der Übergabe im März. "Wir freuen uns, dass erstmals auch bisher unbekannte Aufnahmen Baurs gezeigt und im Kontext seines Gesamtwerkes in dieser Ausstellung zu sehen sein werden."

Von 1934 bis 1953 lebte der gebürtige Bayer in Potsdam. Heute ist er mit vielen wichtigen fotografischen Arbeiten in der Sammlung des Potsdam Museums vertreten. Der Bestand der Arbeiten von Max Baur umfasst mit ca. 1.000 Werken einen großen und bedeutenden Anteil der Fotografischen Sammlung. Die Geschichte der Potsdamer Fotografie und Fotografen, deren Erarbeitung sich das Museum verpflichtet fühlt, ist ohne das Werk Max Baurs nicht zu schreiben. Mit seinen Aufnahmen prägte Max Baur das Bild vom unzerstörten Potsdam weit über dessen Grenzen hinaus. Seine Aufnahmen bilden eine wichtige Grundlage städtischer Erinnerungskultur. Für das städtische Vorhaben einer Annäherung an den historischen Stadtgrundriss stellen sie eine unerlässliche Quelle dar.

„Bewahren, Stärken, Begeistern.“ Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung fördert in diesem Sinne seit 1996 Kunst, Kultur und Denkmalpflege. Die Stiftung ist ein Gemeinschaftswerk aller Mitgliedssparkassen des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt.Über 1.900 Projekte wurden zusammen mit den heute 45 OSV-Sparkassen gefördert, begleitet und selbst realisiert. Dafür standen rund 80 Millionen Euro aus den Vermögenserträgen, dem überörtlichen Zweckertrag des PS-Lotterie-Sparens sowie den projektbezogenen Zusatzspenden der Sparkassen und ihrer Verbundunternehmen zur Verfügung.Davon wurde allein im Land Brandenburg für 498 Projekte eine Gesamtsumme von rund 18 Millionen Euro bereitgestellt.Die Sparkassenorganisation ist der größte nicht-staatliche Kulturförderer in Deutschland.

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