Starke Partner für den RING DER BAUHAUSSTADT

Ostdeutsche Sparkassenstiftung und Stadtsparkasse Dessau ermöglichen gemeinsam ersten Gesamtzyklus seit 50 Jahren

Dessau, 02.05.2012. Bei einer Pressekonferenz stellte das Anhaltische Theater das Projekt „Der Ring des Nibelungen – Mythos und Utopie“ und die für dieses Vorhaben gewonnenen Partner und Förderer vor. Dabei betonte das Anhaltische Theater, dass es sich glücklich schätzt, für solch großes Vorhaben starke Partner gefunden zu haben. So unterstützen als Exklusiv Partner die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und die Stadtsparkasse Dessau gemeinsam das Projekt.

BildFörderer, Theater und Stadt rühren kräftig die Werbetrommel für den großen Wagner-Zyklus in Dessau Foto: © Claudia Heysel

„Wir glauben an die Macht des Theaters. Wir glauben insbesondere daran, dass es dem Anhaltischen Theater gelingen wird, dieses gewaltige Vorhaben auf die Bühne zu bringen. Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung verbindet mit dem Theater bereits eine langjährige Partnerschaft. Immer wieder schafft es das Theater, mit hervorragender Qualität zu überzeugen – und das über die Grenzen Sachsen-Anhalts hinaus. Mit dem Projekt „Der Ring des Nibelungen – Mythos und Utopie“ stellt sich das Theater der Geschichte des Hauses. Wir bekennen uns mit unserer Förderung zu Dessau und seinem Theater. Und wir sind sicher, dass Dessau mit diesem RING nicht nur von sich hören lassen, sondern auch von sich reden machen wird“, so Patricia Werner, Geschäftsführung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, zur Förderintension.

„Die Sparkasse unterliegt als Wirtschaftsunternehmen wie kaum ein anderes Unternehmen dem Standortfaktor und fördert auf vielfältige Weise Kultur, um die Attraktivität des Standortes Dessau zu erhöhen. Denn Kultur ist für das Wirtschaftsleben von sehr großer Bedeutung. Das Anhaltische Theater richtet sich mit seiner Arbeit nicht nur an Erwachsene, sondern ebenso an Jugendliche und Kinder. Diese Palette im Bereich der Bildungsarbeit ist für uns Grund dabei zu sein“, sagte Konrad Dormeier, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Dessau.

„Der Stadtrat hat sich in der vergangenen Woche in seltener Einmütigkeit hinter das Theater gestellt und den Beschluss gefasst, dass Theater in seiner bestehenden Form, als Vier-Sparten-Theater, zu erhalten. Damit bekennt sich die Stadt Dessau-Roßlau zu ihrer Verantwortung als Träger des Theaters. Die Stadt freut sich auf den RING, der sicher außergewöhnlich wird, damit nicht beliebig und so viele Gäste nach Dessau und viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird“, so Sabrina Nussbeck, Bürgermeisterin der Stadt Dessau-Roßlau.

Die Premiere der „Götterdämmerung“ und damit der Auftakt zum Zyklus „Der Ring des Nibelungen“ ist bereits in greifbarer Nähe: Am Samstag, den 12. Mai um 17 Uhr wird im Anhaltischen Theater Dessau die Premiere der „Götterdämmerung“ gefeiert und damit der Auftakt zum ersten gesamten Zyklus von Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ seit einem halben Jahrhundert. Das Anhaltische Theater setzt somit nicht nur die Tradition Dessaus als „Bayreuth des Nordens“ fort, sondern ebenso die Tradition der Klassischen Moderne, die in Dessau vor allem während der Bauhaus-Jahre 1926 bis 1932 Gestalt gewann und nun zu Wagners Zyklus in Beziehung gesetzt wird. Die Schirmherrschaft für den RING DER BAUHAUSSTADT hat Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt Dr. Reiner Haseloff übernommen. 

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