Ausgepocht

Kunstbiennale POCHEN „Tage des Aufbruchs“ mit großer Besucherresonanz zuende gegangen

Chemnitz, 19.11.2018. Es hat sich ausgepocht; zumindest vorerst. Mit mehr als 2.000 Besucher und einem breiten Echo in der Stadt und den Medien war die erste Auflage der Biennale POCHEN aus der Sicht der Macher ein voller Erfolg. „Ein bunt, gemischtes Publikum über Altersgrenzen hinweg besuchte die Ausstellungen und dazugehörigen Veranstaltungen. Das zeigt welche Bedeutung und Brisanz das Thema Wismut bis heute ausstrahlt und wir freuen uns, dass dies von der Stadtgesellschaft mit viel Lob honoriert wurde. Auch der Besuch der Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Bürgerdialog am Ausstellungsstandort Hartmannfabrik unterstreicht die bundesweite Ausstrahlung der Biennale“, sagte Projektleiter Benjamin Gruner zum Abschluss.

Unter dem Titel „Tage des Aufbruchs“ hatte POCHEN vom 3. bis 18. November Arbeiten renommierter Multimediakünstler wie Susanne Kriemann, Olaf Bender, Martin Bricelj Baraga und ZIMOUN in Chemnitz gezeigt und zu einem Rahmenprogramm mit Stadtführungen, Podiumsdiskussionen, Film- und Theaterabenden eingeladen. "Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung ist gern für POCHEN zusammen mit der Sparkasse Chemnitz ein Anschieber gewesen, wie man im Bobsport sagen würde. In der historischen Hartmann-Fabrik hat POCHEN in beeindruckender Weise die Chemnitzer Geschichte industrieller Innovation und Umbrüche mit den Möglichkeiten zeitgemäßer, multimedialer Kunst interpretiert. Ein großartiges Bekenntnis zu Chemnitz in herausfordernden Zeiten, ein großartiges Ergebnis ehrenamtlichen Zusammenwirkens vor Ort", sagte Friedrich-Wilhelm von Rauch, Geschäftsführer der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, über POCHEN.

POCHEN verabschiedet sich ins Zwischenjahr, bevor die Biennale 2020 ein weiteres Kapitel Chemnitzer Geschichte multimedial erzählen wird. „Wir sind froh, dass die Macher der Biennale „POCHEN“ ihre erste Ausgabe dem Thema „Wismut“ und ihrer Bedeutung für die Region gewidmet haben. Die Resonanz, die wir beim Besuch der vielfältigen, interessanten und informativen Veranstaltungen und Präsentationen spürten, war sehr positiv. Insbesondere auch, weil sich oftmals ein jüngeres Publikum dieser widersprüchlichen Geschichte angenommen hat. Es zeigt sich, dass das Thema „Wismut“ nach dieser Biennale mehr als bisher in Chemnitz präsent bleiben sollte. Wir sind gern bereit, dazu Unterstützung zu geben“, erklärte Frank Wolf, Leiter Öffentlichkeitsarbeit der Wismut GmbH.

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