„Effi Briest“ – erstmals als Oper

Ostdeutsche Sparkassenstiftung und Sparkasse Spree-Neiße fördern Vertonung von Fontanes Roman

Cottbus, 06.12.2017. Strahlende Gesichter heute auf der Bühne im Großen Haus des Staatstheaters Cottbus: Ralf Braun, Vorstandsmitglied der Sparkasse Spree-Neiße, überreicht dem Intendanten des Staatstheaters Martin Schüler eine gemeinsame Förderzusage der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Spree-Neiße. Die Fördermittel sind für ein ganz besonderes Projekt von überregionaler Bedeutung – den Kompositionsauftrag für die Uraufführung der Fontane-Oper „Effi Briest“ von Siegfried Matthus im Staatstheater Cottbus anlässlich des Fontane-Jahres 2019.  

Das Staatstheater Cottbus setzt im Fontane-Jahr 2019 einen außergewöhnlichen Höhepunkt - die Uraufführung einer Oper. Es geht um die Liebes- und Leidensgeschichte von Effi Briest, der berühmten dramatischen Romanfigur.
Strahlende Gesichter heute auf der Bühne im Großen Haus des Staatstheaters Cottbus: Ralf Braun (Bildmitte), Vorstandsmitglied der Sparkasse Spree-Neiße, überreicht Martin Schüler (links), Intendant des Staatstheaters Cottbus, und Dr. Martin Roeder (rechts), Geschäftsführender Direktor des Staatstheaters Cottbus, eine gemeinsame Förderzusage der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Spree-Neiße.
Die Sopranistin Ludmila Lokaichuk (am Tisch) soll die Titelpartie bei dieser Uraufführung der Fontane-Oper singen.

„Das Staatstheater Cottbus hat sich durch viele außergewöhnliche Inszenierungen des Musiktheaters und des Schauspiels überregional einen hervorragenden Ruf erarbeitet“, begründet Ralf Braun die Förderung dieses großen Vorhabens. „Wir sind davon überzeugt, dass mit der Auftragskomposition „Effi Briest“ der Weg für die Entstehung einer ganz besonderen Opernproduktion geebnet wird. Sie wird im Fontane-Jahr 2019 aufgrund ihrer Einzigartigkeit für enorme Aufmerksamkeit weit über Brandenburgs Landesgrenzen hinaus sorgen.“

2019 ist das große Jahr von Theodor Fontane. Das Land Brandenburg und auch die Stadt Cottbus feiern den 200. Geburtstag des berühmten Schriftstellers und Dichters. Viele Projekte sind bereits jetzt schon in Vorbereitung. Das Staatstheater Cottbus möchte einen außergewöhnlichen Höhepunkt im Fontane-Jahr setzen - die Uraufführung einer Oper. Die Liebes- und Leidensgeschichte von Effi Briest, der berühmten dramatischen Romanfigur, dient als Stoffgrundlage. Voraussetzung für die Produktion ist eine Opernpartitur, die im Auftrag der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus, Staatstheater Cottbus von Siegfried Matthus komponiert werden soll. Der Komponist Matthus gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten Deutschlands. Er hat rund 600 musikalische Werke geschaffen, darunter Symphonien, Kammermusiken, Lieder, Ouvertüren, Hörspiel- und Fernsehmusiken und wurde 2015 mit dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Die Uraufführung der Oper ist für die Spielzeit des Staatstheaters 2019/2020 vorgesehen.

„Bewahren, Stärken, Begeistern.“ Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung fördert in diesem Sinne seit 1996 Kunst, Kultur und Denkmapflege. Die Stiftung ist ein Gemeinschaftswerk aller Mitgliedssparkassen des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Über 1.900 Projekte wurden zusammen mit den heute 45 OSV-Sparkassen gefördert, begleitet und selbst realisiert. Dafür standen rund 80 Millionen Euro aus den Vermögenserträgen, dem überörtlichen Zweckertrag des PS-Lotterie-Sparens sowie den projektbezogenen Zusatzspenden der Sparkassen und ihrer Verbundunternehmen zur Verfügung.

Davon wurde allein im Land Brandenburg für 498 Projekte eine Gesamtsumme von rund 18 Millionen Euro bereitgestellt.

Die Sparkassenorganisation ist der größte nicht-staatliche Kulturförderer in Deutschland.