Ein Tag in Potsdam - Geschichte erleben

120 Busse, 60 Schulklassen zu "Ein Tag in Potsdam"

Potsdam, 17.05.2010. Bereits 2437 Schüler reisten aus allen Teilen des Landes Brandenburg im Schuljahr 2009/2010 in die Landeshauptstadt Potsdam, um hier am Angebot "Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben“ teilzunehmen. Das Projekt "Ein Tag in Potsdam - Geschichte erleben" ist ein gemeinsames Bildungsangebot des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG), der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und der Ostdeutschen Sparkassenstiftung für Brandenburger Schüler. Es bietet allen Schulen des Landes Brandenburg - von der Primarstufe bis zur Sekundarstufe II - die Gelegenheit, ein finanziell gefördertes Bildungsangebot für außerschulisches Lernen in der Landeshauptstadt Potsdam wahrzunehmen. Schulklassen können einen Bus chartern, nach Potsdam fahren und hier einen Tag lang brandenburgisch-preußische Geschichte komplex, anschaulich und unkonventionell erleben.

BildEin Tag in Potsdam

„Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben“ wird in zwei Modulen angeboten: „Auf den Spuren brandenburgisch-preußischer Geschichte“ (4. bis 13. Klasse) und „Auf den Spuren der DDR“ (8. bis 13. Klasse). Für die Schüler, die sich auf den "Spuren der brandenburgisch-preußischen Geschichte" bewegen, wird der Tag mit dem "Historischen Mittagsmahl" in der Gewölbehalle des Pferdekutschstalles des HBPG abgerundet. Das mit dem Schuljahr 2009/2010 neu eingeführte Modul zum Thema DDR richtet sich an die älteren Schüler der Jahrgangsstufe 8 bis 13 und stellt einen aktuellen Bezug zu den Jubiläen "20 Jahre Friedliche Revolution" (2009) und "20 Jahre Deutsche Einheit" (2010) her.

Der Tag in Potsdam beginnt jeweils in der Dauerausstellung des HBPG, worauf eine themenspezifische Stadtralley folgt. Während die Schüler von Modul 1 im Pferdekutschstall ein Mittagsmahl einnehmen, um anschließend im Neuen Palais hinter die Kulissen höfischen Lebens schauen zu können, besuchen die Schüler des Moduls 2 die Gedenkstätte für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert in der Lindenstraße 54/55 in Potsdam. Anschließend folgt eine Führung durch das Schloss Cecilienhof im Neuen Garten, wo 1945 die Potsdamer Konferenz stattfand. Eine abschließende Diskussion mit einem Moderator über das am Tag Erlebte beschließt das Modul 2.

Durch die Förderung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung kann die Eigenbeteiligung für jeden Schüler auf 5 Euro (Modul 1) bzw. 6 Euro (Modul 2) begrenzt werden.

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