Brandenburg

Schlacht, Kaiser Karl V. und die Gegenreformation... alles und noch viel mehr im Museum Mühlberg

Die Stadt Mühlberg/Elbe ist ein Erinnerungsort von europäischer Bedeutung. Hier trafen am 24. April 1547 die verbündeten Armeen Kaiser Karls V. auf die Truppen des protestantischen Schmalkaldischen Bundes unter Führung des sächsischen Kurfürsten Johann Friedrich I. Die Niederlage des sächsischen Kurfürsten hatte gravierende Auswirkungen auf die Geschichte Mitteldeutschlands und ganz Europas. Das 2015 neu eröffnete „Museum Mühlberg“ stellt den Ort an der Elbe in eine Reihe mit den bedeutendsten Stätten der Reformation in Mitteldeutschland, Wittenberg und Torgau. Gleichzeitig sind die Museumsräume in der Propstei (ein architektonisch einzigartiges Gebäude aus dem 16. Jahrhundert) mit wertvollen Wandmalereien ausgestattet.

Die Ostdeutsche  Sparkassenstiftung hat das Vorhaben gemeinsam mit der Sparkasse Elbe-Elster von Beginn an begleitet und im Rahmen des länderübergreifenden Engagements für das Reformationsjubiläum bei der Realisierung nicht nur finanziell, sondern auch mit Fachkompetenz im Fachbeirat des Museums unterstützt.

Die Schlacht bei Mühlberg beeinflusste 1547 den Lauf der deutschen Geschichte. Das neu gestaltete Museum geht näher darauf ein. Es konnten umfangreiche Wand- und Deckenmalereien gesichert und friegelegt werden. Auch in Spanien sind die Ereignisse von vor 470 Jahren noch sehr präsent. Stärker als in Deutschland selbst.

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