Ganz anders. Die Reformation in der Oberlausitz

Ostdeutsche Sparkassenstiftung und Stiftung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien unterstützen Zittauer Reformationsausstellung

Zittau, 09.11.2016. Gemeinsam übergaben Friedrich Wilhelm von Rauch, Geschäftsführer der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, und Regina Risy, Geschäftsführerin der Stiftung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, an Thomas Zenker, Oberbürgermeister der Stadt Zittau, und Dr. Peter Knüvener, Direktor der Städtischen Museen Zittau, die Förderzusage für die Ausstellung „Ganz anders. Die Reformation in der Oberlausitz“, einen Veranstaltungshöhepunkt in Sachsen zum Reformationsjubiläum.

BildVor reichem und nun restaurierten Epitaphien-Schatz: Friedrich Wilhelm von Rauch (links im Bild), Geschäftsführer der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, und Regina Risy (rechts im Bild), Geschäftsführerin der Stiftung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, übergaben an Thomas Zenker (2. v.r.), Oberbürgermeister der Stadt Zittau, und Dr. Peter Knüvener (2. v.l.), Direktor der Städtischen Museen Zittau, die Förderzusage für die Ausstellung ''Ganz anders. Die Reformation in der Oberlausitz''.

"In der Oberlausitz zeigt sich die Reformation überraschend anders. Konfessionelle Vielfalt, Freiheit und Toleranz in diesem bewegten Zeitalter finden sich nur hier. Die Ausstellung zeigt in eindrucksvoller Weise das Schatzhaus der Oberlausitzer Reformation. Gemeinsam mit der Stiftung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien unterstützten wir gerne diesen anderen Blick auf die bis heute spürbaren Auswirkungen der Reformation von 1517", sagte Friedrich-Wilhelm von Rauch.

"Es freut mich sehr, dass wir die Sparkassenstiftung von unserem großen Vorhaben überzeugen konnten, damit sie es großzügig fördert. Damit zeigt sich die Stiftung weiterhin als wichtiger Partner und Unterstützter unserer Kultur. Dafür bedanke ich mich im Namen der Stadt Zittau", so Oberbürgermeister Zenker.

"Für die Zittauer Museen bedeutet diese Ausstellung eine besondere Chance. Sie wird großenteils in der Zittauer Klosterkirche gezeigt, die derzeit noch aufwändig saniert wird und die dann dauerhaft in den Museumskomplex integriert werden wird. Hier soll der Zittauer Epitaphienschatz, der im Rahmen der Ausstellung erstmals präsentiert wird, einen würdigen Ort finden; das wird ein neuer Höhepunkt für Zittau", ergänzte Museumsdirektor Dr. Peter Knüvener.

Die Oberlausitz hat kunst- und kulturgeschichtlich einen Sonderstatus. Reformation, Gegenreformation, die Bewahrung von bis heute bestehenden Klöstern und Stiften, ihr barocker Glanz, die Kultur der Exulanten, der Herrnhuter und die sich auf Melanchthon berufende Bildungstradition der Oberlausitzer Gymnasien werden durch herausragende Objekte in Zittau präsentiert. Verdeutlicht werden zugleich die Beziehungen zur Kulturlandschaft von Böhmen, Breslau und Schlesien ebenso, wie die nach Dresden, Leipzig, Wittenberg. Es ist der Ausstellungshöhepunkt in Sachsen zum Reformationsjubiläum. Die Ausstellung, die großenteils in der dann restaurierten Zittauer Klosterkirche vom 30. Juli 2017 bis zum 7. Januar 2018 stattfinden wird, ist der Abschluss und Höhepunkt des Projektes „Gesichter der Reformation“ des Kulturraums Oberlausitz-Niederschlesien.

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